Wieder mobil

Wie der Name dieses Blogs schon andeutet, sollte es ja nicht ausschließlich ums Thema Geocaching gehen… Das Fernweh wurde mir quasi in die Wiege gelegt: mein Vater war Flugsicherheitsoffizier bei der LTU und klein Kevin war jedes Wochenende an einem anderen Ort auf der Welt. Dazu kommt erschwerend hinzu, daß ich schon mein Leben lang Motorrad fahre. Mein erstes Motorrad (eine 50ccm Malaguti-Crossmaschine mit 60km/h Vmax) bekam ich im zarten Alter von 4 Jahren. Wo andere grade eben die Stützräder abgebaut hatten, bin ich schon 3m weit über Sprungschanzen geflogen und bei den großen auf der Crossstrecke rumgehämmert. Diese Mischung ist natürlich grundsteinlegend für ein Leben mit Fernweh…    und hier wollte ich mal dokumentieren, wohin es mich so verschlagen hat. Die letzte erwähnenswerte Tour war 2004: mit meinem besten Freund und den Mopeds an die Côte D’Azur nach Ste. Maxime. Aus finanziellen Gründen war meine Reisebereitschaft seitdem jedoch lange Zeit eingeschränkt…

Mittlerweile konnte ich mich finanziell etwas erholen und spielte mit dem Gedanken, mir ein 2. Motorrad zuzulegen, welches eher auf solche Aktionen bzw. Reisen ausgelegt ist. Mit meiner Maschine halte ich vielleicht 300km schmerzfrei durch, dann fordert die VA-Stahl-Sitzplatte (nicht Sitzbank) ihren Tribut.

Was darfs dann also sein? Etwas Chopper-mäßiges mit Lederkoffern, Gepäckrolle und Sissybar? Zu jung und noch zu wenig Bauch… Ne reine Tourer oder Sporttourer? Meist zu teuer… Ich dachte eher so in die Richtung Enduro / Reiseenduro! Die „alten“ Dinger gibbet schon in einem akzeptablen Zustand für unter 2000€ und sind auch für einen Gipskopp wie mich kaum klein zu kriegen. Fakt ist: ich will weg vom Zwang. Nicht mehr schneller, lauter, prolliger… keine Angst mehr vor den Grün-Weißen oder dem TÜV, keine Verpflichtungen mehr gegenüber einem Club… Alles schon gehabt – das muss nicht mehr sein, aus der Nummer bin ich raus. Außerdem habe ich mittlerweile Familie – und wenn der Papa schon wieder aufs Moped muss, dann bitte wenigstens eins, auf dem er sich nicht direkt zu Klump fährt.

Geliebäugelt hatte ich bereits mit dem einen oder anderen Modell. Eingeschworen bin ich auf Suzuki, wollte mich da aber nicht festlegen – wobei die preislich deutlich unter dem Honda-Angebot stehen… Die DR 800 – Suzukis größter Eintopf – wäre doch etwas für Papa. Nach einigen Recherchen und Vergleichen, einer ausgiebigen Suche, Probefahrt und Preisverhandlungen stand sie dann auch schon bei mir in der Garage (welche an diesem Tag auch das erste Mal benutzt wurde).

Man darf gespannt sein, wohin es mich 2010 verschlägt. Ich werde die Maschine vermutlich vorerst mal kennen lernen und mich im Bergischen Land  bewegen. Und den einen oder anderen Cache wird ich nun vermutlich etwas leichter erreichen. Hier ein paar Bilder der Maschine:

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