Tour Richtung Solingen / Remscheid

Am heutigen ersten Mai war wieder cachen angesagt. Aber nicht mit Family, sondern eher wieder mit Gastcacher Big Red (mit bürgerlichem Namen Jan). Geplant war seit längerem eine Tour mit einigen „Extremen“:  Flußüberquerung, Unterirdische Kriecherei und Klettereinlage auf T5-Basis.

Beim 2. Cache wurde Big Reds Gleichgewichtssinn direkt auf eine harte Probe gestellt – das Reinfeiern in den Mai hatte sichtlich Spuren an dem Vorzeigesportler hinterlassen. Teufel Alkohol kann man da nur sagen… Aber auch wenn wir nicht wie die Elfen über den dünnen Baumstamm getänzelt sind – es sah dennoch semi-professionell aus. Auch ich hatte zu kämpfen – nicht des Alkoholpegels wegen – ich hatte eine Armschiene aufgrund einer Knochenhautquetschung. Schmerzhafte Geschichte wenn die 95kg Kampfgewicht auf einem kaputten Handgelenk liegen oder am selbigen ziehen. Naja – aber ich wusste daß es schmerzhaft wird und habe mir schnell noch 2 Ibuprofen gepfiffen. War also auszuhalten.

Cache 3 war dann mit etwas Kriecherei verbunden. Es ging mal wieder unter die Erde. Um genauer zu sein: in einen ca. 1m hohen Tunnel / Unterführung einer Straße. Für 2 Recken zwischen 1,85m und 1,90m sowieso nicht  einfach – und dazu kam dann noch das Stiefelhohe Wasser. Auch an dieser Stelle muss ich wieder Werbung für die Stiefel der Bundeswehr machen… Wer allerdings unter Arachnophobie oder Klaustrophobie leidet, der sollte diesen Cache nicht angehen. In dem Loch waren Spinnen über Spinnen über Spinnen…

Cache 4 war an diesem Tag der schwerste. Es war ein T5er Abseil-Cache. Der besondere Reiz in diesem Fall war der Versuch, die Dose ohne die vorausgesetzte Ausrüstung zu heben. Man könnte jetzt sagen: „Seid ihr bekloppt! Das hat schon seinen Sinn, daß dort T5 und Seil steht! Unverantwortlich! Bla Bla Bla“. Ich muss dazu sagen, daß ich für meinen Teil schon desöfteren Klettern war  und Big Red seiner Zeit ein sehr fitter Leichtathlet war. Von daher war das Risiko bei der Sache für uns zu jeder Zeit kalkulierbar. Als wir den Punkt erreicht und die Lage gepeilt hatten war uns klar, daß es doch ein hartes Stück bis zur Dose werden würde. Von unten gesehen war die Wand zu steil und ausschließlich mit „Längsrillen“ versehen. Von oben gesehen wäre der Abstieg ohne Seil tatsächlich viel zu gefährlich gewesen. Also haben wir uns an der Seite auf ca. die Höhe der Dose heruntergearbeitet und dann gekreuzt. Der plötzlich einsetzende Regenschauer machte den ohnehin weichen Waldboden matschig, rutschig  – uns aber nur noch spitzer auf einen Fund. Glücklich und total außer Puste kamen wir auch  an…… um zu sehen, daß die Dose in einem Baum zu hoch hing um erreicht zu werden. Wand nass, Baum nass, wir geschafft vom Abstieg. Nix zu machen :( Dieser Cache ist wirklich konzipiert fürs Abseilen. Schade auch…. Wir haben dann den nicht minder anstrengenden Rückweg nach oben angetreten und sind traurig abgezogen.

Alles in allem ein erfolgreicher und schöner Cache-Tag mit 5 Finds. Hier ein paar Fotos:

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