Die Sache mit Österreich

Logbuch von Captain Kev. 22.03.2012. Regensburg

So. Heute habe ich mal keine wirklich multimedialen Höhepunkte zu bieten, sondern nur Text . Gestern war imho ein ziemlich krasser Tag – und nach ganzen 5 Stunden Schlaf fühle ich mich nun ausgeruht genug, um den nächsten 20-Stunden-Arbeitstag in Angriff zu nehmen. Ein kurzer Rückblick:

Gestern hatten wir einen Gig im wunderschönen Linz (A). Dies bedeutete für uns: 550km hin und 230 km zurück zum Hostel nach Regensburg. Jetzt ist es ja nicht so, als würden wir eine Kaffeefahrt machen – nein, wir rocken die Republik (Beweis: wenn eine beliebige Autotür aufgemacht wird, rollen erstmal ne Menge Bierflaschen lautstark auf die Strasse). Unser Auto ist auch nicht gerade untermotorisiert und man sollte meinen, daß man damit viele Kilometer fressen kann. Pustekuchen!  Da hängt ja noch der riesen Anhänger mit massenweise Equipment hinten dran! Ergo: unsere Reisegeschwindigkeit betrug auf gerader Strecke maximal 100km/h – in Bayern der Berge wegen zwischen 60 und 80 km/h. Grausam! Pünktlich zur Einfahrt nach Österreich fing das Auto dann auch noch an, mucken zu machen: es ging unkontrolliert aus, stotterte, sprang nicht mehr an, gab schubweise Zwischengas und und und. Wir haben uns gedanklich schon von einem österreichischen Rübenbauern abschleppen lassen sehen. Glücklicherweise war das Auto meinem Starrsinn unterlegen und wir kamen tatsächlich in Linz an.

Der Gig selber fand in Adolfs Keller statt (offiziell Smaragd) – auf Flair und Publikum gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ein, einzig sei meine Meinung gesagt: der Anfahrtsweg hat sich nicht gelohnt. Kurz zu Linz: tolle Stadt! Viele alte Steine gepaart mit neuen LED’s. Mir gefiels! Einzig das Knöllchen, daß wir beim 30minütigen Beladen um ca. 23:30 Uhr bekamen war irgendwie unnötig.

Da mein Plan, den Tag über etwas zu essen und mal zu ruhen, grandios scheiterte (weil is‘ nich), war der Rückweg eine Herausforderung: Völlig Unterzuckert, totmüde und überall aua! Das sonore Geschnarche des Sängers auf dem Beifahrersitz hat mich auch nicht unbedingt wachgehalten und der Drummer amüsierte mich nur gelegentlich mit wachhaltenden Schnarchattacken im Takt eines Free-Jazz-Konzertes (ich hab 4 Herzstillstände gezählt).

Freudige Überraschung um 1:30 Uhr: österreichische Rastplätze sind vorbildlich sauber und haben Kaffee-Automaten! Schwarzes Gold, die Rettung!!! Kaum zurück in Deutschland, haben alle simultan ihre Smartphones wieder angemacht und wir wurden für die restlichen 150km von einer Flut aus SMS, Whatsapp-Messages, Emails und Facebook-Statusmeldungen wach gehalten. Krass, wie beliebt wir sind ^^

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