100 things to do…

… before I die.

Ich denke, jeder stellt sich – gerne auch unter Einfluss von alkoholischen Kaltgetränken oder diversen bewusstseinserweiternden Substanzen – irgendwann einmal die tiefsinnige Frage, was er noch erreichen will, bevor er abtritt. Dazu muss man imho auch weder in einer Midlife-Crisis stecken noch eine unheilbare Krankheit haben. Mittlerweile wird das Thema auch erfolgreich im Internet und Fernsehen breitgetreten, also warum sollte ich meine Ziele nicht auch einfach mal in meinem Blog veröffentlichen… könnte ja sein, daß ich mich dadurch motiviere, auch endlich mal was davon abzuhaken.

Ziele aufschreiben… Klingt einfach, isset aber gar nicht. Auf Anhieb fallen mir nämlich keine 10 Dinge ein, die ich für mich unbedingt noch abhaken möchte, bevor das Licht ausgeht. Genauer gesagt: habe die letzten 30 Minuten intensiv nachgedacht und bin auf genau 7 Dinge gekommen. *Sarkamus an* Boah bin ich zufrieden. *Sarkasmus aus*. 

Klassiker wie „Kind zeugen, Haus bauen und Baum pflanzen“ sind mir a.) irgendwie zu konservativ und b.) sowieso schon erledigt! Okay, das Haus hab ich nicht wirklich selber gebaut, sondern werde es irgendwann einmal erben… aber da muss ich trotzdem nicht noch eins bauen.

Was sollen es dann für Ziele sein? Irgendwelche Einschränkungen / Vorgaben? Nö… Aber es sollen bitte meine Ziele sein! Ungeachtet dessen, was andere davon halten. Heisst konkret: wenn ich so etwas schreiben würde wie „Meine ganze Faust ins linke Nasenloch stecken ohne anzuecken“ oder „Felix Baumgärtners Rekord mit selbstgebasteltem Kondom-Heissluftballon pulverisieren“, dann ist das eben so! Und Sachen wie „Endlich mal die Steuererklärung von 2003 machen“ sind nicht so recht das, das ich mir darunter vorstelle. Es sollen schon Dinge sein, die nicht mal eben erledigt sind. Wobei… doch! Auch die augenscheinlich kleinen / leicht umzusetzenden Dinge sind es wert, auf der Liste zu landen. Unterm Strich: Dinge, die ich schon immer mal tun wollte, für die aber nie Geld, Zeit, Mut etc. zur Verfügung standen.

Jetzt könnte ich es mir natürlich einfach machen und im Internet mal schauen, was andere Leute so auf ihrer Bucket List haben. In 10 Minuten wäre der Drops gelutscht. Ganz ehrlich? Mir juckt es schon in den Fingern! Allerdings bin ich nachwievor Anwärter auf den Meistertitel im Selbstverarschen und laufe dann Gefahr, Ziele einfach zu übernehmen, nur weil sie sich gut lesen / in meinen Lebensplan passen. Ein „Au ja, klar, das wollte ich auch schon immer mal machen“ ist schnell gesagt. Ich nehme mir lieber die Zeit und versuche, meine eigenen Ziele zu definieren. Dann dauert’s halt was länger, was soll’s! Werde ja wohl nicht nächste Woche das Zeitliche segnen *auf Holz klopf*

Aber wie fange ich die Sache mit dem Bloggen nun an? Stell ich meine unfertige Liste direkt online? Warte ich erst ab, bis ich die 100 voll hab? Was, wenn das niemals der Fall sein wird? Hmmm… Neee… Ich denke, ich stelle die Liste einfach jetzt schon on.

Also bittesehr: die Liste ist oben im Menü zu finden und über jede (nennenswerten) abgehakten Punkt werde ich natürlich berichten.

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