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Baum Aaper Wald

Na, was macht man in seinem Nachtschichtblock, wenn man wie immer erschreckend früh wach und mangels Schlaf voll drüber ist? Richtig: man erfreut sich am super Wetter und der Tatsache, daß der Rucksack mit dem Klettergeraffel noch im Kofferraum liegt und sucht sich den nächsten T5 Cache. Zwar war es diesmal wieder „nur“ ein Baum im Düsseldorfer Aaper Wald, aber trotzdem war die Situation diesmal eine etwas andere als sonst: ich war alleine.

Nicht, daß ich eine helfende Hand bräuchte, aber in der Regel isset ja schon klug, wenn man derlei (mitunter lebensgefährliche) Aktivitäten nicht ohne eine Person angeht, die im Ernstfall einen Krankenwagen rufen kann.  Tja… diese Person hatte ich halt gerade nicht, weil is nich… also musste es ohne gehen. Ein Extra an Adrenalin ist immer schön.

Also same procedure as every day: Seil einbauen und los. Ich gestehe: Auf Nummer Sicher gegangen bin ich trotzdem. Hab meiner besseren Hälfte die Koordinaten des Caches geschickt und sie angewiesen, daß sie einen Rettungswagen dort hin schicken solle, wenn sie binnen der nächsten 30 Min nichts von mir hört. Was soll ich sagen? Bis auf 2 Zecken, die gerade im Begriff waren, zuzubeissen, ist alles glatt gegangen wie immer. Hier die Fotos:

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Abseilen in Rheinland-Pfalz

Wie bereits angesprochen ist es ja nicht so einfach, schöne Abseil-Spots in der näheren Umgebung zu finden. Für den heutigen Cache mussten wir (Morschl, meine Wenigkeit und der Maulwurfn) pro Strecke 100km in Kauf nehmen, aber die haben sich allemal gelohnt. Es ging ins beschauliche Caan in Rheinland-Pfalz. Abseilen in 250m Höhe an einer 30m hohen Steilwand. Dazu kam noch, daß uns der Wettergott wohlgesinnt war (strahlender Sonnenschein bei 32°C) und wir einen super Panoramablick auf die Isenburg hatten.  Nachdem mein Mitcacher Morschl beim letzten Mal die Basics des Abseilens verinnerlichen musste, kam heute das Aufsteigen am Seil und der dafür nötige Ein-/Umbau des Equipments hinzu. Erschwert wurde dies durch den Umstand, daß sich seine Höhenangst bereits auf einem 7m hohen Turm bemerkbar gemacht hat… und heute sowas! Aber: der Typ hat Eier! Aufmerksam zugehört, ausreichend Trockenübungen, Angst runtergeschluckt und los! Saumäßig Spaß hats gemacht! Ohne viel Rumgelaber… hier ein paar Bilder:


Das erste Mal in 4 Wänden

Nach einigen Bäumen und einer Wand war es nun einmal Zeit sich an einem Ort abzuseilen, wo man nicht ganz soviel Platz hat. Geil wären ja Höhlen und Schächte, aber wir wollten mal klein anfangen (ausserdem gibbet sowas nicht in unmittelbarer Umgebung 😦 NRW bietet da nicht ganz soviel). Ausgesucht haben wir (Ackeratze, Morschl und meine Wenigkeit) uns einen Turm im Mettmanner Neanderthal. Nacch ausgiebiger Einweisung hat auch Morschl seine Höhenangst runtergeschluckt und sich abgeseilt. Hier ein paar Bilder:

 


Der zweite Baum

Wie vermutet folgte auf meinen ersten Kletterbaum auch relativ schnell der zweite und etwas höhere. Geschätzte 13 Meter waren es bis zur vermeintlichen Dose. Das Seil habe ich wieder per gezielten Wurf beim 3. Anlauf richtig platziert, ein Anschlagpunkt war schnell gefunden und dann ging es auch schon hoch. Werde hier nicht rumspoilern, daher nur: der Cache befand sich leider nicht dort, wo ich ihn vermutete, sondern mehr als doppelt so hoch. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Trotzdem eine super Erfahrung!


Das erste Mal…

… tut nicht immer weh. In meinem Fall war’s nur einfach saumäßig anstrengend, weil ich gleich 3x hintereinander ran musste! Hab danach sogar etwas geblutet…

Wie? Wat? Worum geht’s? Ums Klettern. Genauer: Seilzugangstechnik  bei T5 Geocaches. Einfache Story, lang erzählt.

Kurze Vorgeschichte: Ich habe vor geraumer Zeit einen Einsteiger T5-Kurs beim wirklich sehr qualifizierten Andi in der Kletterfabrik „Vertikal Labor“ in Münster absolviert. Das überaus zufriedenstellende Ergebnis dieses harten Kurses war, daß ich jede Menge neues Wissen in meinem Spatzenhirn hatte, welches sich nun irgendwie noch festigen musste. Aber wie das mit allen Sachen ist, die man neu lernt: nur Übung macht den Meister!  Nur wie? Mal eben so ne komplette Kletterausrüstung kaufen? No Way – Keine Kohle! Verdammt… da hätte ich mir vielleicht mal vorher Gedanken zu machen sollen. Also musste es laufen wie immer: Stück für Stück weiterlesen